Leserbrief BNN 8.3.19 Wer falsch spielt, fliegt raus


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Dem Leserbriefschreiber könnte man fast unterstellen er sei bezahlter Lobbyist der Kohle- und Atomindustrie oder warum nimmt er diese immer wieder in Schutz?
Dass der Mensch im Industriezeitalter zum dominanten Klimafaktor geworden und CO2 (mit einen Anteil von ca. 60%) im Zusammenhang mit der Kohlenutzung klimawirksam ist, ist den Wissenschaftlern schon lange bekannt. Seit der 1. Weltklimakonferenz 1979 in Genf gab es 24 derartige Konferenzen. Die wichtigsten Konferenzen fanden 1997 in Kyoto und 2017 in Paris statt in denen deutliche Reduzierungen der CO2 Emissionen gefordert wurden. Die Wissenschaftler sagten klar, dass ein totaler Abschied von den fossilen Energieträgern bis 2050 unumgänglich ist - Uran und Thorium eingeschlossen. Ebenso wurden Gegenmaßnahmen wie z.B. das Aufforsten von Wäldern und das Begrünen der Städte gefordert. Weitere Konsequenzen müssen sein: sparsame Energienutzung, Maßnahmen im Verkehrsbereich, Vermeidung von Distickstoff N2O Emissionen durch Überdüngung, Verteuerung von klimaschädlichen Aktionen, Förderung von klimafreundlichen Aktionen, Vegetationsschutz.
Anders ausgedrückt: Wer die Natur beherrschen will, muss ihr gehorchen, sagte einst Francis Bacon. Die Ökologie gibt ihm heute hundertprozentig recht. Denn wer nicht mitspielt, wer falsch spielt oder die Spielregeln missachtet, der fliegt raus – ein Verfahren, mit dem sich die Natur schon des Öfteren wild gewordener Teilsysteme entledigt hat.
Die heutige junge Generation zeigt gerade deutlich, dass sie mit dieser Alternative nicht einverstanden ist und geht massenweise auf die Straße - vielen Dank dafür.

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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 01. Mai 2019 im Shop aufgenommen.

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