Atom-Bauschutt – verteilt, versteckt, verharmlost


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Pressemitteilung und Presseinladung

Das neu gegründete „Bündnis für sichere Verwahrung von Atommüll in Baden-Württemberg“ (SiVerwAm) lädt ein zur Infoveranstaltung mit Diskussion:
„Atom-Bauschutt – verteilt, versteckt, verharmlost“

am Mi 27. Juni 2018 um 19.30 Uhr im DGB-Haus, Ettlinger Str. 3A, Karlsruhe.

Referenten sind
• Dr. Dierk Vogt von Schwieberdingen (BI Froschgraben) wird die Gefahren der atomaren Mülltrennung aufzeigen.
• Dr. Jörg Schmid, IPPNW Stuttgart wird auf die gesundheitlichen Gefahren der
radioaktive Niedrigstrahlung eingehen.
• Harry Block vom BUND Karlsruhe wird zeigen woher der freigemessene Atommüll in unserer Region herkommt.

Veranstalter: „Bündnis für sichere Verwahrung von Atommüll Baden-Württemberg“ (AtomMuell@online.de)
in Kooperation mit Attac Karlsruhe, BUND Mittlerer Oberrhein, IPPNW, Anti-Atom-Ini Karlsruhe (AAI), BI-Froschgraben Schwieberdingen, Freie Wähler Weingarten/Baden e.V.
Weitere Infos unter www.muellundumwelt-bi-ka.de

Der Eintritt ist frei. Ihre Spende ist willkommen.

Das Umweltministerium Baden-Württemberg plant niedrig radioaktiven Bauschutt auf konventionellen Bauschutt Recycling Deponien unterzubringen – wie andere Bundesländer auch.

Was bedeutet das für unsere Region? Radioaktiver Bauschutt aus dem AKW Philippsburg und den Atomruinen des ehemaligen Kernforschungszentrums Karlsruhe auf dem heutigen KIT Campus Nord wird bei Unterschreitung eines bestimmten Grenzwertes auch auf Hausmülldeponien untergebracht, in Verbrennungsanlagen verfeuert oder als Reststoffe verwertet. Die finden wir dann ohne unser Wissen möglicherweise wieder in Kochtöpfen, Heizkörpern, Zahnspangen, auf Kinderspielplätzen etc.

Der 120. Deutsche Ärztetag und die Landesärztekammer Baden-Württemberg warnen vor den Risiken dieser unkontrollierten Entsorgung. Große und dauerhafte Risiken gehen von kleinsten, strahlenden Stoffen aus, die in die Luft oder in das Grundwasser frei gesetzt werden.

Die Strahlen-Grenzwerte sind willkürlich festgelegt. Die Messmethoden haben nur ein Ziel: das Abfallmaterial von Strahlung „freimessen“, freigeben und vergessen. Wir zeigen auf welche Alternativen es zur „Freigabe“ gibt.




Anzahl:

  • Artikelnummer: 520099


Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 11. Juli 2018 im Shop aufgenommen.

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